Nachhaltigkeit wird als Wirtschaftsfaktor zunehmend wichtig

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Nachhaltigkeit ist nicht nur in ökologischer Hinsicht ein entscheidender Faktor für die Zukunft. Die ökonomischen Aspekte von Nachhaltigkeit sind mindestens ebenso wichtig. Besonders gut zeigt sich dies derzeit in der Bauwirtschaft. Sie ist mit über 50 Milliarden Franken jährlich eine wichtige Säule der schweizerischen Gesamtwirtschaft.

So stand auch auf der diesjährigen Swissbau im Jänner, eine der wichtigsten europäischen Fachmessen der Bauwirtschaft, das Thema nachhaltiges Bauen und Sanieren im Fokus. Gerade bei steigender Besiedelungsdichte in Städten, einem zunehmendem Umweltbewusstsein und nicht zuletzt auch steigenden Kosten für Energie, erlangt Nachhaltigkeit beim Bauen und Erneuern eine gewichtige Dimension.

Die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft hat auch die Politik erkannt und Massnahmen entsprechend ausgerichtet. So sind beispielsweise die Förderprogramme für energieeffizientes und damit nachhaltiges Bauen sehr erfolgreich. Insgesamt wurden in den vergangenen beiden Jahren alleine durch das Gebäudeprogramm 440 Millionen Franken an Förderungen zugesagt bzw. ausbezahlt. Ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.

Doch Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor geht über die Baubranche hinaus. Der Ausbau regenerativer Energiequellen oder die Steigerung von Effizienz und Energieeinsparungen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen bieten weitere Wachstumspotentiale. Die Dynamik der Entwicklungen ist enorm.

Dabei steht die Schweiz im europaweiten Vergleich gut dar. Mit attraktiven Investitionsmöglichkeiten in den Wachstumsmarkt Schweiz sollen auch internationale Unternehmen angelockt werden. So bietet beispielsweise die Modellregion „Greater Geneva Berne area“ mit einem Cluster für Energie- und Umwelttechnologie interessante Bedingungen und Potenziale – nicht nur beim Bauen und Sanieren.

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