Blue Buildings: Die Zukunft am Bau ist „blau“

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Der Trend zur Nachhaltigkeit beim Wohnbau ist nach wie vor im Vormarsch. Die „Green Buildings“, die für nachhaltige Gebäude stehen, sind längst zu einem geflügelten Wort geworden. Das neueste Upgrade hierzu ist das so genannte „Blue Building“. Hier geht es nicht nur um die Energieeffizienz, sondern um die ganzheitliche Nachhaltigkeit.

Ab sofort stehen die Nutzer des Gebäudes im Zentrum. Standortwahl, Infrastruktur, der Wohlfühlfaktor für die Menschen, soziokulturelle und funktionale Aspekte spielen dabei die tragenden Rollen, da alle gemeinsam den Energieverbrauch beeinflussen.

„Blau“ ist also die potenzierte Nachhaltigkeit, mehr als nur ein Passivhaus oder ein Niedrigenergiehaus. Einer kürzlich erschienenen „ImmoNachhaltigkeitsstudie“ der wiko wirtschaftskommunikation und der ÖGNI (Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft) zufolge geht es um den „Dreiklang aus ökonomischer, ökologischer und sozialverträglicher Entwicklung“. Der gesamte Lebenszyklus über die Bau- und Nutzungsphase bis zum Abbruch wird dabei dokumentiert.

Dabei sind  Blue Buildings zweifellos teurer. Die Ergebnisse der Studie “Nachhaltige Immobilien – was sagt der Konsument” zeigen aber, dass ein Grossteil der Konsumenten auch bereit wäre, für ein Blue Building mehr zu bezahlen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die Menschen suchen nachhaltigen Wohnraum, das Angebot entspricht aber nicht ihren Anforderungen. Immobilienbranche und Politik sind aufgefordert, auf die Wünsche der Konsumenten besser einzugehen und diese umzusetzen.

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