Gebäudeprogramm: Vereinbarung verlängert, Finanzierung gesichert

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Das 2010 von Bund und Kantonen ins Leben gerufene Gebäudeprogramm zur Reduzierung des Energieverbrauchs und zur Senkung des CO2-Ausstosses im Schweizer Gebäudepark verzeichnet bisher grosse Erfolge. Leider wurden die von Bundesseite bereitgestellten finanziellen Mittel für die ersten fünf Jahre frühzeitig aufgebraucht.

Bei einem Treffen zwischen Bundesrätin Doris Leuthard, dem Präsidenten der EnDK, Staatsrat Beat Vonlanthen (FR), und dem Glarner Ständerat Pankraz Freitag, dem Präsidenten des Steuerungsausschusses des Gebäudeprogramms, wurde vereinbart, dass der Vertrag zwischen dem Bund und den Kantonen, der die Umsetzung des Gebäudeprogramms regelt, um ein Jahr verlängert wird. Dieser Vertrag, der für eine erste Periode von fünf Jahren (2010-2014) abgeschlossen worden war, gilt somit bis Ende 2015 verlängert.

Ein Teil der Einnahmen der CO2-Abgabe wird also weiterhin für das Programm verwendet. Sofern sie die Kriterien erfüllen, können Projekte zur energetischen Sanierung von Gebäuden somit ohne Unterbruch die Zusage für eine Unterstützung erhalten. Das Gebäudeprogramm wird damit weiterhin seinen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2020 leisten.

Es wurde zudem vereinbart, dass eine Arbeitsgruppe gebildet wird, die bis Mitte 2013 festlegt, wie sich das Gebäudeprogramm ab 2016 entwickeln soll.

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