Forsa-Studie: Mehrheit der Deutschen würde nachhaltig bauen

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Im Auftrag der DFH Deutschen Fertighaus Holding AG führte die Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH (forsa) im Herbst 2013 eine Studie durch, die untersuchte, welche Kriterien den Befragten beim Hausbau wichtig wären, die Ergebnisse des „DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit 2014“ wurden jetzt veröffentlicht. Sie zeigen, dass Bauherren im Vergleich zur Erhebung im Jahr 2012 mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz legen.

Bei den telefonischen Befragungen der 1.007 BürgerInnen in Deutschland über 18 Jahren wurden langfristig niedrige Kosten durch eine verbesserte Energieeffizienz (2014: 96 Prozent – 2012: 88 Prozent), geringe Instandhaltungs- und Sanierungskosten (92 Prozent) sowie die soziale Verantwortung des Bauträgers gegenüber MitarbeiterInnen (2014: 92 Prozent – 2012: 87 Prozent) als „sehr wichtig“ bzw. „wichtig“ eingestuft. Und auch dem Umweltschutz sowie der Verwendung ökologischer Baustoffe wurden grosse Bedeutung (2014: 85 Prozent – 2012: 78 Prozent) beigemessen.

Speziell nachgefragt wurde auch hinsichtlich ökologischer Aspekte, Energieeffizienz und der beteiligten Unternehmen, und ob diese Faktoren eher der Massivbauweise oder Fertighäusern in Holzbauweise zugeordnet werden. Die Trendanalyse ergab, dass ökologische Bauweisen, niedrige Energiekosten, die Anpassungsfähigkeit des Grundrisses oder geringe Instandhaltungskosten eher als Vorteile der Massivbauweise gesehen werden (44 Prozent versus 36 Prozent). Nur ein geringer Teil der Befragten (8 Prozent) empfanden diese Kriterien für beide Bauweisen gleichermassen zutreffend. 

 

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