Constructive Alps: Besser bauen in den Alpen

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Kürzlich verliehen die Schweiz und Liechtenstein mit “Constructive Alps 2017” den internationalen Architekturpreis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen. Die Jury vergab vier Haupt- und sieben Anerkennungspreise für Projekte im ganzen Alpenbogen.

Mit der Vergabe des Constructive Alps soll ein Bogen über die Ländergrenzen hinweg gespannt werden. Der Architekturpreis ist ein Beitrag zur Umsetzung der Alpenkonvention und gibt einen Denkanstoss für ein gutes Leben in den Alpen. Nachhaltiges Sanieren und Bauen spielen hier eine bedeutende Rolle – schliesslich verbrauchen private Haushalte in den Alpen genauso viel Energie wie der gesamte Verkehrssektor.

Für die Vergabe des Constructive Alps werden besonders nachhaltige Sanierungen und Neubauten gesucht, die zwischen 2012 und 2016 in den Alpen fertiggestellt wurden. Zur Bewerbung eingeladen werden Architekten und Bauherren, die mit ihrem Objekt sowohl die ökologischen und ökonomischen, wie auch die sozialen und kulturellen Kriterien der nachhaltigen Entwicklung umgesetzt haben.

So zählen zu den Preisträgern des Constructive Alps 2017 folgende Projekte:  Volksschule Brand/A (1. Platz), die Kaslab’n Nockberge in Radenthein/A und an MPreis St. Martin in Tennengau/A (2. Plätze), sowie  Casa sociale di Caltron  in Cles/I. Von den sieben Anerkennungen konnte die Jury immerhin vier in der Schweiz vergeben, die restlichen drei gingen  nach Österreich (Egger Stammhaus und Propstei St. Gerold) und  Frankreich:

Das Alpine Museum der Schweiz in Bern konzipiert eine Wanderausstellung zu den prämierten klimafreundlichsten Einreichungen. Der Katalog dazu ist als Sondernummer der renommierten Architekturzeitschrift “Hochparterre” erhältlich. Das Magazin erschien auf Deutsch mit einer englischsprachigen Zusammenfassung. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA begleitet „Constructive Alps“ fachlich und organisatorisch.

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