Höchstes Schweizer Holz-Hochhaus entsteht mit BIM

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Auf dem Suurstoffi-Areal in Risch-Rotkreuz im Kanton Zug entsteht mit einer Gesamthöhe von 60 Metern das höchste Hochhaus in Holzbauweise in der Schweiz. Gemeinsam mit zwei weiteren Gebäuden ist es  Teil des neuen Campus der Hochschule Luzern (HSLU). Arealentwicklerin ist die Zug Estates Holding AG, die bei den Arbeiten in vollem Umfang auf BIM setzt.

Direkt am Bahnhof Rotkreuz gelegen, umfasst der neue Campus drei Gebäude mit insgesamt 26.000 Quadratmetern vermietbaren Büro- und Gewerbeflächen, wovon 70 Prozent an die Hochschule vermietet werden. Das Investitionsvolumen der Arealentwicklerin Zug Estates Holding AG beläuft sich laut einer Mitteilung auf rund 185 Millionen Franken. Bis im Herbst 2019 soll das Institut Wirtschaft der HSLU die neuen Räumlichkeiten beziehen können. Das Informatik-Institut hat sich schon 2016 auf dem Areal angesiedelt. Bis Sommer 2020 soll das Gesamtprojekt fertiggestellt sein.

Wie auch bei früheren Projekten wird beim Campus-Neubau auf BIM gesetzt: Zwei der drei Gebäude sollen in Holz-Hybrid-Bauweise erstellt werden. Die Holzelemente hierfür werden im Werk der Erne AG Holzbau produziert. Angeliefert werden sie in Modulen im Just-in-Time-Prinzip, wodurch die Bauzeit vor Ort deutlich verkürzt werden kann. Das Holzhochhaus wird, wie bereits erwähnt, nach seiner Fertigstellung 60 Meter in den Himmel ragen und damit einen schweizweiten Rekord aufstellen.

Mit dem selbst gesteckten Ziel, ein komplett CO2-freies Quartier zu sein, nimmt das Areal Suurstoffi zudem in der Schweiz eine Vorreiterrolle ein. Die Holzbauweise fügt sich optimal in den Nachhaltigkeitsgedanken des Areals ein.

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