96 Prozent Recyclingrate: Ressourceneffizientes Bauen mit Aluminium

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Der ressourceneffiziente Einsatz von Baumaterialien und Bauteilen ist eine der Grundvoraussetzungen für nachhaltiges Bauen. Um den Schutz der natürlichen Ressourcen im Lebenszyklus eines Gebäudes gewährleisten zu können, sollte daher schon bei der Errichtung auf einen geringen Ressourcenbedarf geachtet werden. Wichtig sind aber auch eine lange Nutzungsdauer verbunden mit geringem Energieaufwand und die Wiederverwendung und das Recycling der eingesetzten Stoffe.


Die Auswahl der Baustoffe, ihre Rohstoffgewinnung und Herstellung spielen daher eine wichtige Rolle. Schon hier muss das Ende der Nutzungsphase und der Rückbau sowie die Rückführung der Materialien in den Stoffkreislauf in die Planung mit einbezogen werden. Die Baumaterialien sollten am Nutzungsende wiederverwertbar oder entsorgungsfähig sein.

Wünschenswert wäre natürlich die Erhaltung der in den Gebäuden eingesetzten Ressourcen für kommenden Generationen. Dabei erweist sich die Deponierung als die schlechteste aller Alternativen, aber auch die 1:1-Wiederverwendung der Baumaterialien ist ohne weitere Aufbereitung kaum realisierbar. Daher kommt es von Anfang an auf die Recyclingfähigkeit der Baustoffe und auf das Ausmass ihrer tatsächlichen Wiederverwertung an.

Letzteres spricht für Aluminium beim Bauen: Dank der Anstrengungen der europäischen Aluminiumindustrie, die Stoffkreisläufe in den verschiedenen Märkten und Anwendungen zu schliessen, die Materialflüsse zu optimieren und die Materialverluste entlang der Wertschöpfungskette und des Lebenszyklus von Aluminiumprodukten zu reduzieren, liegt Europas Recyclingrate für den Baustoff Aluminium mittlerweile bei hervorragenden 96 Prozent.

 

 

 

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