Neue Studie: Nachhaltiges Bauen muss auch den Nutzerbedarf mit einbeziehen

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Wie kann ein nachhaltiges Bürogebäude am besten geplant und gebaut werden? Diese Frage stellte man sich an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und führte gemeinsam mit der ETH Zürich und der Universität Chalmers in Göteburg eine Studie durch. Dieser zu Folge reiche es nicht aus die gängigen Nachhaltigkeitsrichtlinien einzuhalten, sondern auch dem Bedarf des Nutzers müsse die entsprechende Beachtung geschenkt werden.

Bei der Durchführung des interdisziplinären Forschungsprojektes wurden die Konditionen von 26 Gebäuden erfasst und insgesamt 6000 Personen befragt. Vordergründig wurden Daten wie die Luftfeuchtigkeit, Helligkeit, Temperatur und Sprachverständlichkeit in den Büroräumen erhoben.

Die Ergebnisse bilden die Grundlage für einen Leitfaden, der nun auf www.nachhaltigebüros.ch veröffentlicht wurde, und demnach nachhaltige Bürogebäude nicht nur hinsichtlich der Einhaltung von Normen und Empfehlungen zur Innenraumqualität geplant werden sollten, sondern auch nutzerorientiert. So könnten auch andere – bisher ungenutzte – Potenziale im Bereich Komfort sowie Gesundheits- und Leistungsförderlichkeit ausgeschöpft werden.

Umsetzungspartner bei der Studie waren das Beratungs- und Planungsunternehmen Ernst Balser + Partner in Zollikon sowie der Anbieter von Bürodienstleistungen Witzig The Office Company aus Frauenfeld.

Nachhaltige Büros: Richtlinien allein reichen nicht 

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