Architekturpreis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen ausgeschrieben

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Bereits zum vierten Mal loben die Schweiz und Liechtenstein den Architekturpreis  „Constructive Alps“ aus, durch den nachhaltige Bauten und Sanierungen im Alpenbogen ausgezeichnet werden. Bauten, die zwischen 2012 und 2016 fertiggestellt wurden, können ab sofort und noch bis 20. Januar 2017 eingereicht werden. Der Preis ist mit 50’000 Schweizer Franken dotiert. Die Gewinner werden im Oktober 2017 gekürt und in im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.

Bei der diesjährigen Ausschreibung des Preises werden vorrangig Bauten und Sanierungen gesucht, die Ästhetik und Nachhaltigkeit im alpinen Raum verbinden. Auch mit dem “Constructive Alps 2017” soll zur Umsetzung des Klimaaktionsplans der Alpenkonvention beigetragen werden.

Die Ansprüche an ein nachhaltiges Bauprojekt in den Alpen sind vielfältig: Es geht um wichtige Fragen, wie die Erschliessung der Liegenschaft mit dem öffentlichen Verkehr, die Art der Energieversorgung, die zu verwendenden Baumaterialien, den Umgang mit der Landschaft sowie die architektonische Qualität. Auch wie das Gebäude in den räumlichen, sozialen und kulturellen Kontext eingebettet wird spielt eine besondere Rolle. Daher sind auch die Bedeutung des Bauwerks für die Region und dessen Auswirkungen auf die Nutzerinnen und Nutzer Kriterien des Wettbewerbs. Dass derart hohe Ansprüche erfüllt werden können, zeigen unter anderem die Preisträger des letzten Bewerbs.

Die Ausschreibung wird in der Schweiz vom Bundesamt für Raumentwicklung ARE betreut.

Info: www.constructivealps.net

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